Ein paar Tage in Luxemburg Stadt

Luxemburg

Reisezeit: Juni 2022

Luxemburg Stadt

Im Juni 2022 waren wir für 2 Nächte in Luxemburg. Der kleine Staat lag auf dem Weg von Strasbourg nach Belgien und war noch ein weißer Fleck auf unseren persönlichen Reiseweltkarten, daher lag der Abstecher nahe.

Wir ließen das Auto in einem Park and Ride stehen und ein Bus brachte uns ins Stadtzentrum. Wir wohnten zweckmäßig im Hotel Empire, genau gegenüber dem Bahnhof. Schon auf dieser Fahrt haben mich die Werbeplakate amüsiert, denn Luxemburgisch wirkt auf mich wie eine Mischung aus Deutsch, Englisch und Französisch.

Der erste Spaziergang durch die Stadt am selben Abend ließ mich etwas ratlos zurück. Die Stadt ist sehr sauber und ordentlich, wirkt aufgeräumt. Es gibt viele schöne Gebäude, oftmals Sitz einer Bank oder Versicherung, und sehr viel Grün. Auf dem zentralen Marktplatz war leider gerade eine große Baustelle, daher kein Markt und keine Aussicht für die Lokale rund herum. Noch ist Luxemburg Stadt für mich nicht greifbar. Aber der Spaziergang wurde mit einem Geocache belohnt.

Luxemburg Stadt
Schloss Beaufort
Schloss Vianden
Hotel Empire

Stadtmauer Luxemburgs – „schönster Balkon“ Europas

Am nächsten Tag machten wir einen längeren Spaziergang, denn die alte Stadtmauer Luxemburgs ist als „schönster Balkon“ Europas bekannt. Dazu muss man wissen, dass Luxemburg Stadt auf 2 Ebenen liegt, wobei der untere Stadtteil Grund genannt wird. Rund um diesen führt der Wenzelweg auf der Stadtmauer entlang. Er ist sehr gut markiert und immer wieder mit interessanten Infoschildern ausgestattet. Es gibt weitere Spaziergänge dieser Art in der Stadt.

Casematten

Berühmt ist Luxemburg für seine Casematten – unterirdische Versorgungshöhlen im Fels unter der Stadt. Diese Anlage und die Staddtmauer machten Luxemburg Stadt so gut wie nicht einzunehmen. Leider konnten wir diese Sehenswürdigkeit nicht besuchen, da sie geraden renoviert wurden. Sehr schade, denn dass ich irgendwann wieder mal nach Luxemburg komme, glaube ich nicht.

Abends machten wir noch eine Hop-on Hop-off Bustour. Wir wußten nicht, dass wir über eine Stunde darauf warten würden, da der massive Pendlerverkehr eingesetzt hatte. Der nette Busfahrer machte noch eine Fahrt allein mit uns beiden, obwohl sich durch die Verspätung eigentlich keine Tour vor Feierabend mehr ausging.

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