Bericht von Ancona und Venedig

Italien, Marken, Venetien

Reisezeit: September 2021

Ancona

Um 06:00 früh, im Morgenrot, kam unsere Fähre von Split in Acona an. Um diese Zeit haben so gut wie alle Cafes und Geschäfte noch geschlossen, aber wir hatten Glück. Durch Zufall kamen wir an der Markhalle vorbei, welche schon offen war. Wir kaufen Tee, Parmaschinken, Käse und Oliven ein und starteten den Tag mit einer Schlemmerei am Markt. Gut gestärkt schlenderten wir etwas durch das Städtchen und entdecken noch einige nette Plätze.

Auf der Weiterfahrt machten wir einen kurzen Umweg über San Marino. Über diesen Kleinstaat kann ich jedoch nichts berichten, denn wir waren in Eile und hatte nur ein Ziel: einen Geochache aus San Marino. Nach einem erfolgreichen Fund ging es gleich weiter nach Venedig.

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Dogenpalast
Camping Atlanta Mediterraneo
Camping Conero Azzurro
Camping Centro Vacanze Oriente

https://www.campeggievillaggi.it/de/campingplatz/details-centro-vacanze-oriente/1-13176

Locanda Di San Martino Hotel & Therme
Camping Pizzo Greco

einzige FKK-Camping Italiens am Strand

https://pizzogreco.com/de/

Villaggio Club Baia del Sol

Venedig

Wir haben das Auto für die nächsten vier Nächte in einem Parkhaus nahe des Venediger Zentrums abgestellt und uns zuerst mit dem Zug und dann mit dem Boot auf dem Weg zu unserem Hotel gemacht. Ein kleines und – wenn man Gelsenstecker fürs Zimmer bekommt – angnehmes Hotel mitten im Zentrum. Den ersten Abend gab es natürlich gleich einmal italinische Pizza und danach schlenderten wir durch die Stadt und ließen sie auf uns wirken.

Info: GPS in Venedig

In Venedig ist man klar im Vorteil, wenn man über Orientierungssinn verfügt. Durch die engen Gassen und wenigen freien Plätzen ist die GPS Ortung unzuverlässig. Das heißt auf dem Handy springt der Positionspunkt auf der Kartenapp wild umher.

Libreria Acqua Alta

Diese Buchhandlung war einer meiner persönlichen Highlights in diesem Urlaub. Ich liebe Bücher, Buchhandlungen, Büchereien, Buch(floh)märkte,…. unter anderem mag ich den Geruch, den diese Orte ausströmen. Ich hatte davor schon Fotos und Berichte von der Libreria Acqua Alta gesehen und musste unbedingt dort hin. Nach etwas suchen fanden wir sie dann auch im Gassengewirr von Venedig. Und ich wurde nicht enttäuscht, der Ort brachte mich noch Stunden nach dem Besuch zum Lächeln. Bibliophilen sei er sehr ans Herz gelegt.

Der Dogenpalast

An einem Nachmittag haben wir eine Führung durch den Dogenpalast gemacht. Die Tickets hatten wir vorreserviert, was uns einiges an Wartezeit ersparte. Allerdings hielten uns die Covid Bestimmungen dann noch etwas auf. Aber alles gut gegangen und wir erkundeten dieses Gebäude mit seiner wechselhaften Geschichte.

Der Palast war Herrschaftssitz, aber auch ein berüchtigtes Gefängnis und beides kann man noch gut sehen. Die oberen Stockwerke sind prunkvoll ausgestattet, die Fassade des Innenhofs fand ich atemberaubend. Im Keller kommt man dann an den berühmt-berüchtigten Bleikammern vorbei, enge Zellen, die sich im Sommer extrem aufheizen. Kein schöner Ort um seine Strafe abzusitzen. Der berühmteste Insasse war übrigens Casanova. Mittlerweile ist der Dogenpalast vor allem eine Touristenattraktion, das Gefängnis wird schon lange nicht mehr genutzt.

 

Gondelfahrt

Ja, ich weiß: eine Gondelfahrt in Venedig ist das absolute Klischee. Aber wir machten sie im Abendrot – wo, wenn nicht in Venedig? – und es war kitschig und schön. Unser Gondoliere hieß Giaccomo, allderings nicht Casanova und war ein guter Reiseführer. Neben den üblichen Infos zu den Sehenswürdigkeiten erzählte er uns auch von den Regeln und den Hintergründen des Gondel Business in Venedig. Es können nur Einheimische aus Venedig Goldoliere werden und bislang gibt es keine aktive weibliche Gondoliere. (Es gab schon mal eine, aber sie hat wieder aufgehört.)

Fazit

Nach Venedig würde ich sofort wieder für ein paar Tage fahren. Die Atmosphäre ist locker, mediterran, es gibt köstliches Essen und an jeder Ecke der Stadt etwas zu entdecken. In den unzähligen Cafes und Bars kann man wunderbar die Menschen beobachten und sich dann gestärkt in den Gassen verlieren. Die Haupt-Sehenswürdigkeiten lohnen den Besuch.

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